Rohstoffe und Rezepturen
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SIOS Bierkits Eine sorgfältig ausgewählte Mischung aus
Spezialmalzen ergänzt die eher neutralen Malzextrakte und verleiht dem Bier so
den unverkennbaren Geschmack von frischem Korn. Die Zubereitung dauert nur
unwesentlich länger als mit den Bierkits aus Dosen. Alle notwendigen Zutaten
sind enthalten und ein ausführliches Rezept mit Brauprotokoll ist auch dabei.
Nötige Ausrüstung: Starterset und Set EXTRA oder eine (Spaghetti-) Pfanne mit
ca. 10 Liter Inhalt, ein passendes Sieb um die Malzschrotmischung (500 g) zu
filtern. Man kann auch ein Salatsieb mit einem grobmaschigen Tuch als Filter
verwenden.
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Bierkits enthalten gehopften Malzextrakt. Dabei
handelt es sich um eingedickte, unvergorene Bierwürze. Verdünnt man ein Bierkit
mit Wasser auf die ursprüngliche Konsistenz und fügt Hefe bei, so setzt der
Gärungsprozess ein und es entsteht Bier. Alle Bierkits können nach dieser
Methode zubereitet werden. Sie können in Farbe und Alkoholgehalt variiert und
nach Belieben zusätzlich mit Hopfen aromatisiert werden. Eine obergärige
Trockenhefe ist immer beigepackt. Alle Bierkits sind, sofern nichts anderes
angegeben, für 20 Liter Bier rezeptiert. Für die Zubereitung genügt eine
Gärausrüstung (Starterset) sowie ein paar gängige Utensilien aus der
Küche.
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Hefe ist vielleicht die unscheinbarste Zutat im Bier.
Sie trägt aber entscheidend zum Gelingen eines guten Bräus bei. Deshalb sollte
der Hefe und deren Anwendung höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bei SIOS
sind verschiedene Hefestämme erhältlich, wobei jeder davon ein eigenes
Geschmacksprofil hat und entsprechend ausgewählt werden soll-te. Obergärige
Hefen vergären bei 15-25°C und enthalten meist den Begriff "Ale". Mit dem Wort
"Lager" in der Bezeichnung ist immer eine untergärige Hefe gemeint, welche
idealerweise bei 5-15°C gärt.
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Hopfen ist das Gewürz im Bier. Verwendet werden die getrockneten Blüten (Dolden) der Pflanze. Hopfen verleiht dem Bier Bittere, Aroma und erhöht die Haltbarkeit. Damit der Hopfen seine Wirkstoffe abgeben kann, muss er mit der Bierwürze kräftig gekocht werden. Es gibt verschiedene Sorten, die sich in Bittere und teils auch in Aroma unterscheiden. Wann wie viel Hopfen verwendet wird, gehört zu den letzten Geheimnissen der Braumeister. Grossbrauereien verwenden immer mehr Hopfenextrakte, um Bittere und Aroma im Bier beliebig einstellen zu können.
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Als Malz bezeichnet man das Korn der gekeimten und anschliessend gedarrten Gerste. Nebst Braugerste werden auch Weizen sowie einige andere Getreide gemälzt. Malz muss geschrotet werden, damit daraus Bier hergestellt werden kann. Für den Brauvorgang ist eine Ausrüstung nötig, wie sie zum Beispiel in den SIOS Maischsets enthalten ist. Gewisse Malzsorten werden nur in geringen Mengen verwendet, da sie äusserst aromatisch und/oder farbintensiv sind. Spezielle Biere enthalten meistens eine oder mehrere Sorten davon. SIOS bietet für die meisten der bekannten Biertypen fertige Mischungen an. Sie haben dabei Gewähr, dass die Malzsorten sorgfältig abgewogen und geschrotet werden.
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Malzextrakte sind sehr vielfältig verwendbar. Man kann mit ihnen Bierkits ergänzen und nach Belieben mehr Farbe und Geschmack beifügen. Diese Extrakte haben sich besonders als Ersatz für weissen Zucker bewährt. Man kann diese Malzextrakte, die im Gegensatz zu Bierkits keinen Hopfen enthalten, aber auch als Basis für eigene Rezepte verwenden. Sie erfordern dann mindestens einen Arbeitsgang mehr: Der Hopfen muss extra mitgekocht werden. In Kombination mit den verschiedenen Hefekulturen und Hopfensorten lässt sich so fast jedes beliebige Bier brauen. Für 20 Liter durchschnittlich starkes Bier benötigt man ca. drei Kilo Malzextrakt
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